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Bislang größter Studiengang beginnt am Medizin Campus OWL

Universitäre Lehre in OWL erhält regelmäßig Bestnoten

„Sie sind uns ein Herzensanliegen“. Mit dieser Aussage begrüßte der stellvertretende Landrat und stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende Michael Grosskurth 71 Studierende am Medizin Campus OWL. Der Jahrgang ist damit in der Geschichte des Medizin Campus OWL der bislang größte. Auf die Studierenden warten eine sehr gute akademische Lehre und eine hervorragende Betreuung. Bei den jährlichen Evaluierungen durch die Studierenden erhält der Medizin Campus OWL regelmäßig Bestnoten.

Die Studierenden werden in den kommenden zwei Jahren am Universitätsklinikum Minden, dem Klinikum Herford, dem Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen, der Auguste-Viktoria-Klinik und dem Medizinischen Zentrum für Seelische Gesundheit in Lübbecke die sogenannten klinischen Semester absolvieren. Dabei steht insbesondere die Verzahnung von Theorie und Praxis im Mittelpunkt. So werden neben Vorlesungen in den einzelnen Fachdisziplinen insbesondere Blockpraktika, Unterricht am Krankenbett und das Training in Skills Labs wesentliche Ausbildungsschwerpunkte sein.

Als Hausherren begrüßten der geschäftsführende Direktor Olaf Klok sowie der Ärztliche Direktor Professor Dr. Hansjürgen Piechota des Johannes Wesling Klinikums die Studierenden. „Als Maximalversorger mit mehr als 20 Kliniken und Instituten bieten wir Ihnen alles unter einem Dach. Vor Ihnen liegt eine aufregende Zeit“, sagte Olaf Klok. Professor Dr. Hansjürgen Piechota gab den Studierenden einen Rat mit auf den Weg: „Nutzen Sie die kurzen Wege zwischen Hörsaal und Klinik. Alle ärztlichen und pflegerischen Mitarbeitenden stehen Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Von deren für sie jederzeit abrufbaren Erfahrungen können Sie enorm profitieren.“

Dr. Thomas Bandorski stellte die Abteilung für Allgemeinmedizin am Medizin Campus OWL vor. Neben den allgemein- und palliativmedizinischen Vorlesungen, organisiert die Abteilung für Allgemeinmedizin auch die Blockpraktika in niedergelassenen Hausarztpraxen in der Region. Auch Teile des Praktischen Jahres können in Lehrpraxen, die sich in einem großen Verbund organisiert haben, geleistet werden.

Der Lehrkoordinator Professor Dr. Jörg Radermacher erläuterte den Studierenden den Aufbau der kommenden Studienjahre und machte sie mit den jeweiligen Fachvertretern bekannt. Besonders hob er hervor, dass Medizinerinnen und Mediziner immer sehr genau hinhören und hinschauen müssten. Als Beispiele zeigte er berühmte Bilder verschiedener Künstler. „Die Mona Lisa. Wir wissen nicht wer die Frau war, aber wir wissen, dass sie krank war: ein gelber Fleck am Augenwinkel und eine Schwellung an der rechten Hand deuten auf eine Anhäufung von Cholesterin unter der Haut hin. Vermutlich litt Mona Lisa an einer Stoffwechselerkrankung – einer vererbten Hyperlipidämie“, so Professor Radermacher.

Professor Dr. Günther Winde sowie Professor Dr. Stephan Schubert stellten das Klinikum Herford sowie das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW) in Bad Oeynhausen vor. „Wir sind Deutschlands größtes Herztransplantationszentrum für Erwachsene und Kinder“, erläuterte Professor Dr. Stephan Schubert, Leiter des Zentrums für angeborene Herzfehler am HDZ. Das HDZ NRW übernimmt im Bereich der kardiologischen Ausbildung große Bereiche der Lehre. „Bei uns können Sie an einem europäischen Leuchtturm Famulaturen, PJ oder auch Promotionen machen“, sagte Professor Schubert.

Professor Dr. Günther Winde, Direktor der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie und Proktologie am Klinikum Herford, präsentierte den Studierenden insbesondere das moderne und mit OP-Simulatoren hervorragend ausgestattete OP-Lehr-Zentrum am Klinikum Herford. Dass am Medizin Campus OWL keine Zeit vergeudet wird, merkten die Studierenden sehr schnell: „Heute Nachmittag stehen Sie bereits in Herford am OP-Tisch und hospitieren bei verschiedenen Operationen. Anschließend üben wir am Modell Nahttechniken“, kündigte Professor Günther Winde den erstaunten Studierenden an, von denen viele bisher noch keinen OP von innen gesehen hatten.

Der stellvertretende Landrat Michael Grosskurth wünschte den Studierenden eine wunderschöne Zeit in OWL und eine hervorragende wissenschaftliche Ausbildung: „Ich würde mich freuen, wenn Sie diese Zeit in OWL später als gut und im besten Sinne prägend in Erinnerung behalten. Und vielleicht verlieren Sie auch Ihr Herz an und in der Region. Sie wären nicht die Ersten.“

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