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Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft am Klinikum

Uniklinik für Urologie und Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe helfen Frauen und Männern mit Inkontinenz

Jede zweite Frau erkrankt laut neuester Studien im Laufe ihres Lebens an einer behandlungsbedürftigen Inkontinenz oder Senkung der Gebärmutter. „Ein Tabu-Thema“, sagt Dr. Manfred Hilscher, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft. „Bei Männern sind die Probleme eher Folge von Operationen oder durch die Prostata bedingt. Aus Schamgefühl nehmen viele Patienten diese Situation einfach hin.“ Dass dieser Zustand abwendbar ist und es zahlreiche Möglichkeiten gibt, Inkontinenz zu behandeln, darüber möchten Dr. Manfred Hilscher und Prof. Christian Meyer, Direktor der Universitätsklinik für Urologie, anlässlich des Internationalen Inkontinenztags am 30. Juni aufklären.

„Die Ursachen für Inkontinenz sind vielfältig und können urologische, gynäkologische, geburtshilfliche, proktologische oder altersbedingte Erkrankungen des Beckenbodens umfassen. Sie benötigen eine aufwendige und spezialisierte Diagnostik und Therapie“, erklärt Prof. Meyer. Diese wird im Klinikum im Sinne der bestmöglichen Therapie interdisziplinär durchgeführt und besprochen. „Dieser Austausch ermöglicht es uns, jede Patientin und jeden Patienten aufgrund seiner individuellen Problematik bestmöglich zu behandeln“, betonen beide Chefärzte.
Die zahlreichen Behandlungsmethoden im Klinikum umfassen alternativmedizinische Verfahren, aber auch modernste, minimalinvasive und prothetische Operationsverfahren bei Inkontinenz und Senkungsbeschwerden. Dabei arbeiten die Kooperationspartner sehr eng mit der Universitätsklinik für Chirurgie zusammen. Unterstützt werden sie außerdem durch spezialisierte Physiotherapeuten sowie weitere Fachdisziplinen.

Betroffene dürfen sich bei Fragen, aber auch für eine Anmeldung in den Inkontinenzsprechstunden gern an die Sekretariate der Kliniken wenden:
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Tel. 05221 94 23 53
Universitätsklinik für Urologie, Tel. 05221 94 24 51