Kontakt

Anästhesiologie, operative Intensiv-, Rettungsmedizin und Schmerztherapie

Klinische Anästhesie

Klinische Anästhesie

Durch die Mitarbeiter der Klinik werden elf Operationsäle anästhesiologisch betreut. Zusätzlich werden diagnostische Verfahren in besonderen Fällen, beispielsweise bei Kindern in Narkose oder tiefer Sedierung, durchgeführt.

Folgende Narkoseverfahren werden eingesetzt:

  • Totale intravenöse Anästhesien (TIVA)
  • Balancierte Anästhesien
  • Rückenmarksnahe Regionalanästhesie
  • Spinalanästhesien
  • Epiduralanästhesien (als Mono- oder Kombinationsanästhesien während einer Operation)
  • Rückenmarksnahe Epiduralanästhesien zur Geburtserleichterung
  • Periphere Nervenblockaden der oberen und unteren Extremitäten. Zur intra- und postoperativen Schmerztherapie, wie bei Kniegelenksersatz, werden meist Kombinationsanästhesien in Verbindung mit einem peripher-regionalanästhesiologischen Verfahren eingesetzt. Diese können sowohl als Monoblockade wie auch als Katheter-gestützte kontinuierliche Blockade durchgeführt werden. Alle Nervenblockaden werden unter sonographischer Sicht angelegt.
Narkoseüberwachung während der OP
Narkoseüberwachung während der OP

Zu den gängigen Verfahren in unserer Klinik zählen:

  • Interskalenäre Plexusblockade
  • Supra- und infraklavikuläre Plexusblockaden
  • Axilläre Plexusblockade
  • Interkostalblockaden
  • Nervus femoralis-Blockade
  • Proximale und distale Nervus ischiadicus-Blockade

Überwachungsverfahren

Unsere Klinik verwendet alle modernen und gängigen Überwachungsverfahren während der Narkose und in der unmittelbar postoperativen Phase. Die Ausstattung der anästhesiologischen Arbeitsplätze richtet sich nach den Empfehlungen der Fachgesellschaft (Anästh Intensivmed 2013;54:39-42 LINK). Darüber hinaus werden bei Bedarf folgende Methoden angewendet:

  • Narkosetiefenmessung durch den Einsatz des Bispektralen Index oder der EEG-Überwachung
  • Durchblutungsmessung der schädelnahen Gehirnanteile durch den Einsatz der „Near Infrared Spectroscopy (NIRS)“
  • Relaxationstiefemessung durch Einsatz eines NMT-Monitorings (z. B. TOF)
  • alle gängigen Verfahren zur Sicherung des schwierigen Atemwegs („diffcult Airway“): McCoy-Spatel, FastTrach-LMA, Videolaryngoskopie, fiberoptische Intubationsverfahren
  • Invasive Blutdruckmessung (arteriell und zentralvenös)
  • intraoperative hämodynamsiche Überwachung durch transösophageale Echokardiographie (TEE)
  • Wärmemanagement vor, während und nach der Operation