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Spitzenmedizin im Klinikum Herford

Spitzenmedizin durch Medizintechnik auf hohem Niveau

Das Rad des medizinischen Fortschritts dreht sich immer schnelleror des medizinischen Fortschritts sind die Erforschung hochwirksamer Arzneimittel und die steten Entwicklungen in der Medizintechnik.

Das Klinikum Herford geht diesen Fortschritt in der spitzenmedizinischen Entwicklung mit – im Klinikum stehen alle wichtigen medizintechnischen Geräte für Diagnostik und Therapie zur Verfügung. Zum Teil verfügen wir über die weltweit modernsten und leistungsfähigsten Großgeräte, wie beispielsweise ein 3-Tesla-MRT und andere hochkomplexe Medizintechnik.

Unsere Computertomographen (CT) und Kernspintomographen (MRT) gewähren einen umfassenden Einblick in den menschlichen Körper. Die einzelnen Bilder werden durch modernste Computerprogramme in kurzer Zeit weiterverarbeitet und am Bildschirm ausgegeben. Ein High-End-CT erzeugt mehr als 1.000 Bilder pro Sekunde und kann so auch bewegliche Organe wie das Herz scharf darstellen, minutenschnell in einer Videofrequenz detailgetreu bis zu kleinen Herzkranzgefäßen abbilden und Mikrokalkablagerungen erkennen. Diese Unterstützung in der Diagnostik gewährleistet unseren ärztlichen Standard.

Eine neue Entwicklung in der Medizintechnik stellen Hybrid-Lösungen dar. Hier werden verschiedene Verfahren miteinander in einer Apparatur verbunden. Das Klinikum Herford verfügt als eines der wenigen Krankenhäuser in Deutschland über ein PET-CT (Positronen-Emissions-Tomograph), der auch kleinste Tumore und Metastasen im menschlichen Körper findet und in einem 3D-Bild zur Verfügung stellt. Diese Methode ermöglicht diagnostizierten Tumorpatienten eine präzise und hochwertige Behandlung ihrer Erkrankung, die durch unsere Experten in den Fachbereichen in dieser herausfordernden Zeit begleitet werden.

Im Hybrid-OP können verschlossene Gefäße sichtbar gemacht werden und gleichzeitig durch kleine operative Eingriffe, sogenannte Interventionen, wieder geöffnet werden. Diese Verfahren sind lebensrettend bei Herzinfarkten und können auch bei Schlaganfällen mit Hilfe von Angiographie-Großgeräten eingesetzt werden. Die Zusammenarbeit im Hybrid-OP zwischen beispielsweise der Radiologie und der Gefäßchirurgie hat sich über Jahre auf hohem Niveau etabliert.

Deutsche Krankenhäuser genießen weltweit einen exzellenten Ruf. Dies soll in Zukunft auch so bleiben, es geht nicht nur darum Qualität zu sichern, sondern in einem kontinuierlichen Prozess die Behandlungsqualität weiter zu verbessern. Unseren Patientinnen und Patienten steht eine Abteilung für Qualitätsmanagement zur Verfügung, an die sie sich mit Fragen und Kritik jederzeit wenden können. Auch unabhängige, ehrenamtliche Patientenfürsprecher stehen Ihnen zur Verfügung. Die Kritik und Verbesserungsvorschläge sind für uns wichtig, damit wir mögliche Schwachpunkte erkennen und Prozesse noch patientenfreundlicher und intuitiver können. Sprechen Sie uns jederzeit gerne an und unterstützen Sie uns – um gemeinsam die Gesundheitsversorgung im Kreisgebiet weiter zu verbessern.

Im Klinikum Herford arbeiten viele Mitarbeiter zur Sicherung und Verbesserung der Qualität, speziell ausgebildete hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte, Hygienefachpfleger, sowie Mitarbeiter im Bereich Risk-Management. Qualitätsindikatoren werden mit anderen Krankenhäusern in Deutschland und weltweit verglichen, um im sogenannten Benchmark Abweichungen von der Norm zu erkennen und gezielte Verbesserungen einzuleiten.

Das Klinikum Herford ist Mitglied in der Initiative Qualitätsmedizin. Aktuelle Qualitätsindikatoren und Vergleichsdaten stehen im Internet unter „Qualitätsberichte“ transparent und jederzeit nachlesbar zur Verfügung. In diesem Zuge möchten wir Ihnen die Initiative „Weiße Liste“ empfehlen, in der die Qualitätsberichte der Kliniken öffentlich zugänglich zu finden sind.

Wirtschaftlichen Erfolg durch Spitzenmedizin dauerhaft sichern

Das ehemalige „Amt 54“ des Kreises Herford hat sich über die vergangenen Jahre zur zentralen Institution für die Gesundheitsversorgung im Kreisgebiet entwickelt. Mit über 800 Betten und über 165 Mio. Euro Umsatz (2019) beschäftigt das Klinikum als größter Arbeitgeber des Kreises über 2.300 Mitarbeitende. Dabei ist das Klinikum in seiner Entwicklung zu einer modernen Organisation des Gesundheitswesens gewachsen. Auch in der Infrastruktur konnte durch die erfolgte Sanierung aller neun Etagen des Bettenhauses ein Mehrwert für Patienten und Mitarbeitende geschaffen werden.

Die Entwicklung des kommunalen Klinikums wird dabei durch den Verwaltungsrat des Klinikums gesteuert, welcher aus ausgewählten Mitgliedern des Kreistages besteht. Der Vorsitzende des Verwaltungsrates ist Herr Landrat Jürgen Müller (siehe: Verwaltungsrat). In seiner Funktion als Kontrollorgan kontrolliert der Verwaltungsrat die Unternehmensleitung.

Die Unternehmensleitung lenkt das operative Geschäft und die strategische Entwicklung des Klinikums und besteht aus dem Vorstandssprecher, sowie den den Direktoren der drei organisatorischen Bereiche des Klinikums – Pflegedienst, ärztlicher Dienst und Verwaltung. So wird in der weiteren Unternehmensentwicklung gewährleistet, dass möglichst die Interessen aller Mitarbeitenden berücksichtigt werden.

Sicherheit durch ein umfassendes Gesundheitsnetzwerk der Spitzenmedizin

Jährlich werden mehr als 7.000 Patientinnen und Patienten im Klinikum Herford wegen einer Krebserkrankung behandelt. Anhand eines Beispiels wollen wir Ihnen aufzeigen, wie erfolgreich verschiedene medizinische Disziplinen unter einem Dach, sowohl ambulant als auch stationär, in unserem Haus zusammenarbeiten, um ein optimales Therapieziel zu erreichen.

Sollte der Verdacht einer Tumorerkrankung durch einen Hausarzt oder ambulanten Facharzt diagnostiziert werden oder bereits feststehen, verfügt das Klinikum Herford über alle modernen Verfahren, um eine umfassende und abschließende Diagnostik zu ermöglichen. Eine Tumorkonferenz, in der die verschiedenen Fachärzte die Ergebnisse der Untersuchungen zusammentragen, entscheidet dann über die therapeutischen Verfahren. Neue Operationsverfahren, kurzzeitige Bestrahlung des Tumorfeldes während der Operation, für jeden Patienten individuell in unserer Apotheke angefertigte Chemotherapeutika, bis hin zu verschiedenen Bestrahlungsmöglichkeiten außerhalb des Körpers werden gezielt aufeinander abgestimmt.

Hierbei muss der Patient in der Regel nur wenige Tage im Krankenhaus verbleiben und kann auch, zum Beispiel nach einem operativen Eingriff, weitere Therapien ambulant im Klinikum durchführen lassen. Unsere Mitarbeitenden informieren ständig den niedergelassenen Hausarzt und Facharzt, setzen sich mit den zuständigen Krankenkassen in Verbindung und sorgen für eine anschließende Behandlung, zum Beispiel in einer Rehabilitationsklinik. Bei Bedarf erfolgt ebenfalls eine Rentenberatung. So möchten wir unsere Patienten auf dem Weg der Tumortherapie begleiten und Sie nach Möglichkeit unterstützen

Spitzenmedizin in neuen baulichen Strukturen

Wir investieren in die bauliche Zukunft. Die Hauptgebäude des Klinikum Herford an der Schwarzenmoorstraße sind zu Anfang der 1970er Jahr errichtet worden. Trotz zahlreicher baulicher Erweiterungen und Umbauten, Sanierungen und Austausch von Gebäudetechnik, erfolgte seit 2010 eine vollständige Sanierung oder ein Neubau der einzelnen Einrichtungen. Unseren Patientinnen und Patienten stehen damit großzügige Patientenzimmer zur Verfügung, das Klinikum wird durch diese Maßnahmen seine Energiekosten und seinen CO2-Austausch nahezu halbieren können. Als Erstes wurde 2011 ein neues Mutter-Kind-Zentrum gebaut. Danach erfolgen zurzeit eine Erweiterung und vollständige Sanierung der restlichen Patientenzimmer im Haupthaus. Geplant ist in den nächsten Jahren der Neubau der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

Spitzenmedizin wird nachgefragt

Zu Anfang der 2000er Jahre hat das Klinikum Herford noch rund 20.000 Patientinnen und Patienten stationär versorgt. Im Jahr 2019 sind es rund 33.000 stationäre und 76.000 ambulante Patienten gewesen. Neue Angebote im Bereich der Kardiologie, der Onkologie, der Psychiatrie und Psychosomatik, der Strahlentherapie – um nur einige Beispiele zu nennen – werden sehr gut angenommen.

Immer mehr Patientinnen und Patienten vertrauen dem Klinikum Herford. Dafür bedanken wir uns und fühlen uns verpflichtet, den eingeschrittenen Weg weiter zu begehen.

Spitzenmedizin heißt für uns, nicht nur modernste Technik, sondern auch Investition in hoch qualifizierte Mitarbeitende, kontinuierliche Fortbildung und Erweiterung des Know-how. So möchten wir unseren Beitrag für Ihre medizinische Spitzenversorgung im Kreisgebiet leisten.