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Informationen zum Corona-Virus

Ab dem 3. November sind keine Patientenbesuche mehr möglich.

Nachdem der Corona-Inzidenzwert im Kreis Herford nun über mehrere Tage den kritischen Wert von 150 überschritten hat, haben sich die Krankenhäuser des Kreises abgestimmt und gemeinsam für eine Erweiterung der Schutzmaßnahmen ausgesprochen. Zum Schutz der Patienten und Mitarbeitenden sind Besuche in den Krankenhäusern des Kreises ab dem 3. November nicht mehr möglich. Gemeinsam hatte man zuletzt versucht, die Besuchsregelung so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen sehe man sich jedoch, wie in den benachbarten Krankenhäusern auch, schweren Herzens zu dieser Maßnahme verpflichtet.

Aktuelle Ausnahmen

In Notsituationen, in der Palliativmedizin und Geriatrie sowie bei betreuungsrechtlichen Fragestellungen sind Besuche in Absprache mit der jeweiligen Abteilung möglich. Für die Angehörigen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin gilt die Regelung 1 Patient/ 1 Besucher/ 1x am Tag. Werdende Väter oder eine andere Begleitperson dürfen die Geburt selbstverständlich begleiten, soweit sie gesund sind. Nach der Geburt muss die Begleitperson das Krankenhaus wieder verlassen. Die Familienzimmer stehen weiterhin zur Verfügung.

Gesundheitsscreening am Einlass

Alle Besucher betreten das Klinikum Herford über den Haupteingang. Die Besucher der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sowie des Mutter-Kind-Zentrums nutzen bitte den Eingang der Kinderklinik.

Um die Patienten und Mitarbeitenden der Krankenhäuser auch weiterhin zu schützen, ist jeder Besucher dazu verpflichtet, sich bei Betreten des Krankenhauses zu registrieren und einem Gesundheitsscreening zu unterziehen. Die Erfassung der Daten der Besuchsperson erfolgt über einen Fragebogen im Eingangsbereich. Über diesen Dokumentationsbogen wird auch der aktuelle Gesundheitszustand des Besuchers festgehalten. Nur wer frei von grippalen Symptomen ist und nicht als Kontaktperson in Quarantäne gilt, darf das Krankenhaus betreten. Überschreitet Ihre Temperatur 37,5 Grad, so bitten wir Sie, zum Schutz Ihrer Angehörigen auf den Besuch im Krankenhaus zu verzichten.

Während der gesamten Zeit im Krankenhaus ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die Abstandsregelung von 1,5 Metern zu Angehörigen und anderen Personen einzuhalten. Beim Betreten und Verlassen des Krankenhausgebäudes ist eine Händedesinfektion durchzuführen. Es darf nicht mehr als ein Besucher im Patientenzimmer anwesend sein.

Geräte zur Kontaktaufnahme mit Angehörigen

Um den Patienten und Patientinnen trotz kurzer Besuchszeiten eine Kontaktaufnahme mit ihren Angehörigen zu ermöglichen, bieten wir Smartphones und Tablets zur Nutzung an. Die Geräte liegen an der Information zur Abholung bereit. Sprechen Sie hierzu gern das Pflegepersonal an.

Besucherformular

Informationsblatt DSGVO

An wen wenden Sie sich im  Verdachtsfall?

Die kassenärztliche Notfalldienstpraxis am Klinikum Herford ist ab dem 30. Mai wieder in Betrieb.

Patienten mit Infekt-Zeichen, insbesondere Fieber, melden sich über die Klingel an der Eingangstür des Notfallzentrums an. Die Mitarbeitenden der Notaufnahme nehmen die Patienten in Empfang und bringen sie zur Behandlung in die Notfalldienstpraxis oder in die Zentrale Notfallaufnahme.

In allen Räumlichkeiten des Klinikums ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Auf eine Begleitung ist, wenn möglich, zu verzichten.

Bei allgemeinen Fragen ist und bleibt Ihr Hausarzt erster Ansprechpartner, am besten erst einmal telefonisch. Auch das örtliche Gesundheitsamt ist zuständig und bei Fragen ansprechbar.

Wenn Sie ernsthaft erkrankt sind und Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte umgehend an das Krankenhaus Ihrer Wahl. Zum Schutz anderer Patienten ist es hilfreich, wenn Sie sich über die Klingel (Nachtglocke) an der Eingangstür des Notfallzentrums im Klinikum Herford anmelden. Betreten Sie die Notaufnahme nicht eigenständig. Sie werden vom Personal abgeholt.

Bürgertelefon für weitere Informationen

Das Corona-Bürgertelefon des Kreises (05221 – 13 15 00) ist montags bis donnerstags von 8 – 16 Uhr erreichbar und freitags von 8 bis 14 Uhr. Zu den anderen Zeiten läuft dann ein Anrufbeantworter mit dem Hinweis auf andere Telefondienste. Die Corona-Bürgertelefon-Hotline des Kreises läuft bereits seit dem 10.März – kurz nachdem es den ersten bestätigten Corona-Fall im Kreis Herford gegeben hat. Bürgerinnen und Bürger können unter der 05221 13 15 00 ihre Fragen rund um die Coronavirus-Infektion stellen.

Auch das NRW Gesundheits-Ministerium hat eine Corona-Virus-Hotline geschaltet: (0211) 855 47 74.

Was sind Corona-Viren?

Corona-Viren wurden erstmals Mitte der 60er Jahre identifiziert. Sie können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere. Corona-Viren verursachen in Menschen verschiedene Krankheiten.

Welche Symptome werden ausgelöst?

Wie andere über die Atemwege in den Körper gelangende Erreger kann eine Infektion mit dem Corona-Virus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung zu führen.

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie an Corona erkrankt sein könnten? Dieser Test dient der Anamneseunterstützung:

Fragebogen Corona

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei einer Grippe und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des Corona-Virus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Weiterführende, tagesaktuelle Informationen erhalten Sie über die Internetseiten des Robert-Koch-Instituts, des Bundesgesundheitsministeriums oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Hier finden Sie außerdem Informationen zu Corona in Leichter Sprache:

Infos über das Corona-Virus

Info zum Mund-Nasenschutz

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Aktuelle Termine