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Erster Praxiseinsatz für Hebammenstudenten im Klinikum

Seit Oktober dieses Jahres studieren die ersten zukünftigen Hebammen an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) den Bachelor-Studiengang Hebammenwissenschaft.

Der Kreis Herford kooperiert mit der Bielefelder Hochschule und übernimmt die Studienkosten für zehn der sechzehn Studierenden. Das Studium findet sowohl auf dem Bildungs-Campus in Herford als auch an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld statt. Die Praxisphasen absolvieren die Studierenden in den Krankenhäusern des Kreises Herford (Klinikum Herford und Mathilden-Hospital Herford) und bei freiberuflichen Hebammen.

Nach einer zweimonatigen Theoriephase ging es nun erstmalig in die Praxis.

„Der Start der praktischen Hebammen-Ausbildung kann kaum besser sein: In dieser schwierigen Zeit der Pandemie ist jede Geburt, jedes neue Leben ein Zeichen von Zuversicht und Hoffnung“, so Landrat Jürgen Müller. „Gerade in der Vorweihnachtszeit blicke ich mit Freude und Stolz auf unsere Hebammenausbildung, die nach der Reform eine vollständige Akademisierung vorsieht und sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich von großer Bedeutung ist. Sie ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft des Gesundheitswesens und der Geburtshilfe im Kreis Herford.“

Im Klinikum Herford wurden die sieben zukünftigen Hebammen herzlich begrüßt, vom Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Dr. Thomas Heuser, und Pflegedirektor Bastian Flohr. Stellvertretend für das Team der Hebammen empfing die Leitende Hebamme Friederike Pilarski ihre zukünftigen Kolleginnen und Kollegen: „Wir freuen uns sehr darüber, Sie alle im Team der Hebammen des Mutter-Kind-Zentrums willkommen heißen zu dürfen. Der erste Tag ist immer etwas Besonderes. Daran erinnere auch ich mich noch sehr gut. Ich wünsche Ihnen eine spannende Zeit, mit vielen interessanten ersten Einblicken in die berufliche Praxis einer Hebamme“.

Neben einer Führung durch das Klinikum haben die Hebammenstudenten auch ihre Praxiseinsatzorte kennengelernt: den Kreißsaal, die Wochenbettstation, die Frühgeborenenstation und die Gynäkologie. Für die kommenden sieben Wochen werden die Studierenden dort erste Praxiserfahrungen sammeln dürfen.