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3-Tesla-MRT kommt mit dem Kran

Freuen sich über das Eintreffen des neuen MRT (vl.): Dr. Alexander Petrovitch, Chefarzt der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie und Neuroradiologie; Peter Hutmacher, Vorstandssprecher; Sarah Isabell Kauch, Leitende MTRA; Nico Lüngen, Projektleitung Bauwesen

Anliefern ließ es sich nur über das Dach des Klinikums: Während der derzeitigen Umbauarbeitern in der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie und Neuroradiologie ist nun das neue 3-Tesla-MRT-Gerät angekommen.

Über neun Tonnen wiegt der Magnetresonanztomograph (MRT). Mit Hilfe der Untersuchungsbilder lassen sich die Struktur und Funktion des Gewebes und der Organe darstellen. „Obwohl er in gewisser Weise ein Alleskönner ist, liegt ein Schwerpunkt des MRT in der Bildgebung von Gehirn und Rückenmark, der inneren Organe, aber auch in der Darstellung von Muskeln oder Gelenken. Mittlerweile können sogar Organe, die sich bewegen, etwa das schlagende Herz, auf Bilder gebannt werden“, erklärt Chefarzt Dr. Alexander Petrovitch. „Durch seine höhere Magnetfeldstärke ermöglicht das Gerät die Erstellung hochauflösender Bilder zur optimalen Darstellung auch kleinerer Veränderungen.“

Durch die 70 Zentimeter große Röhrenöffnung ist der 3-Tesla-MRT besonders für Patienten mit Angst in engen Räumen oder für übergewichtige Patienten geeignet. Zudem nehmen die Scans weniger Zeit in Anspruch, sodass den Patienten das Stillliegen über eine längere Dauer erspart werden kann. Auch die Geräuschbelastung ist um bis zu 90% reduziert.

Untersuchungsstart für das neue Gerät ist am 01.05.2020.