Patienteninformation

Hautpflege

Ausgeprägte Hautreaktionen treten bei Anwendung moderner Bestrahlungsgeräte durch Verlagerung des Dosismaximums in die Tiefe relativ selten auf. Besonders empfindliche Hautpartien befinden sich im Halsbereich, in der Achselhöhle, der Leiste sowie im Dammbereich. Hier können Hautrötungen trotz moderner Radiotherapie auftreten.

Das früher regelmäßig erteilte Waschverbot während der Strahlenbehandlung gilt heute als überholt. Untersuchungen haben gezeigt, dass gewaschene Haut die Bestrahlung besser verträgt als 6–8 Wochen ungewaschene Haut, insbesondere im Bereich von Hautfalten. Vorsichtiges Duschen mit klarem körperwarmem Wasser und anschließendem Trockentupfen mit einem weichen Frottiertuch ist heute allgemein üblich. Bei Hautrötungen (Erythem) oder störender Hauttrockenheit helfen häufig auch Salben (z.B. Panthenol) oder Feuchtigkeit spendende Lotionen (z. B. Linimentum aquosum).

Die bestrahlte Haut sollte keinen mechanischen (Reiben, Massieren, Bürsten), thermischen (heiße Umschläge, Infrarotbestrahlung, Solarium, Sauna) oder chemischen (Alkohol, Parfüm, Deospray, Rheumasalben) Reizen ausgesetzt werden. Keine beengende und scheuernde Kleidung tragen.


Veranstaltungen

19.11.2019 Patienten fragen – Experten antworten
Die Krebsberatungsstelle des Kreises Herford lädt zu einem Vortrag mit dem Thema „Aktuelle mehr ...

19.11.2019 Initialpflegekurs
Interessierte sind herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich dazu telefonisch an. mehr ...

20.11.2019 Demenzpflegekurs
Interessierte sind herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich dazu telefonisch an. mehr ...

25.11.2019 Informationsabend Mutter-Kind-Zentrum
Informationen rund um die Schwangerschaft und Geburt. mehr ...

Veranstaltungen im Überblick

Fachveranstaltungen

27.11.2019 1. Grund- und Aufbaukurs Sonographie der Säuglingshüfte nach Graf
Das Kursangebot richtet sich an Orthopäden und Unfallchirurgen, Kinderärzte und Radiologen. mehr ...

Veranstaltungen im Überblick