RIA-Labor

Information zum Prostatapezifischen Antigen (PSA)

  • Der verwendete ImmunoRadioMetrische Tandem-R-PSA-Assay ist ein In-Vitro-Test zur quantitativen Bestimmung des Prostataspezifischen Antigens im menschlichen Serum.
  • PSA ist in normalem, gutartigem hyperplastischem und bösartigem Prostatagewebe sowie in Prostataflüssigkeit und Seminalplasma vorzufinden.
  • Die untere Nachweisgrenze bei dem von uns verwendeten Test liegt bei 0,1 ng/ml und als Normalwert im Serum wird eine Konzentration von < 4 ng/ml angegeben.
  • Das verwendete PSA-Testverfahren ist zertifiziert, standardisiert und es erfolgen zusätzlich regelmäßige externe Qualitätskontrollen.

Dieser Test ist geeignet:

  • Für die Messung von Serum-PSA in Verbindung mit digital-rektaler Untersuchung zur Unterstützung bei der Feststellung von Prostatakrebs.
  • Um Tumorreste und Rezidive nach radikaler Prostatektomie zu entdecken.
  • Außerdem kann PSA als Marker fortschreitender klinischer Stadien unbehandelter Patienten sowie in der Therapiekontrolle nach Prostatektomie, Radiotherapie oder Hormontherapie eingesetzt werden.

Einschränkungen:

  • PSA-Konzentrationen im Serum sollten nicht als alleiniger Beweis für Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Prostatakrebs interpretiert werden. Erhöhte PSA-Konzentrationen können auch im Serum von Patienten mit gutartiger Prostatahyperplasie oder anderen nicht bösartigen Erkrankungen beobachtet werden.
  • Außerdem bedeuten niedrige Konzentrationen nicht notwendigerweise, dass kein Prostatakrebs vorhanden ist.

Anmerkung:

  • PSA-Serumwerte müssen in Verbindung mit den verfügbaren Informationen über die klinische Beurteilung des Patienten und anderen Diagnoseverfahren gewertet werden.

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