Klinikportrait

Dialysezugänge

Kommt es zu einem akuten oder chronischen Nierenversagen, ist eine Nierenersatztherapie über einen Dialyseapparat notwendig. Um einen für den Patienten praktikablen und komfortablen Ablauf zu erreichen, erfolgt die Dialyse über einen großlumigen Katheter oder einen sogenannten Dialyse-Shunt.

Vorteil des Katheters ist der einfache Anschluss an die Dialyseapparatur, Nachteile sind neben anderen die Infektionsgefahr und der reduzierte Komfort im Alltag (Duschen und Baden nur eingeschränkt möglich, Ästhetik).

Venen liegen meist direkt unter der Haut und lassen sich daher zum Anschließen eines Dialyseapparates in der Regel leicht und gut punktieren. Das Blut in ihnen fließt jedoch relativ langsam, so dass eine Blutwaschung sehr lange dauern würde. Um den Fluss in der Vene zu erhöhen, wird ein Shunt, eine Kurzschlussverbindung zwischen einer Arterie und einer Vene, angelegt. Hieraus resultieren ein deutlich erhöhter Fluss in der Vene und eine kürzere Zeit-Dialyse. Wir unterscheiden einen nativen Shunt mit körpereigenem Material von einem Kunststoffshunt. Letzterer ist mit einer kürzeren Überlebensdauer, einer höheren Verschluss- und Infektionsrate belastet und daher nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Da ein Shunt an zwei Stellen in der Regel dreimal pro Woche punktiert wird, ist seine Lebensdauer begrenzt. Bei Veränderungen der Funktion (Schwirren, bei der Dialyse) sollte umgehend mit dem Dialysearzt oder einem Shuntchirurgen Kontakt aufgenommen werden.


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