Aktuelles

02.03.2015

Keine Angst vorm Krankenhaus

Eine Schulklasse besuchte Zentrale Notaufnahme (ZNA) 

Neugier ist bekanntlich in der Kindheit besonders ausgeprägt: Deshalb war es geradezu passend, dass die 2. Klasse der Herforder Grundschule Landsbergerstraße die Zentrale Notaufnahme (ZNA) des Klinikum Herford besuchte. Hier findet nämlich oft der erste Kontakt der Patienten mit dem Klinikum statt „Der Vater eines Kindes, der selbst am Klinikum beschäftigt war, hatte uns empfohlen, das Klinikum zu besuchen“, erklärt Lehrer Dieter Schwanholz, wie es zum ersten Kontakt gekommen ist.

„Die Kinder sind alle erwartungsvoll und interessiert“, lobt Lehrer Dieter Schwanholz seine gesprächigen Schützlinge. Viele Kinder erzählen, von ihren eigenen Erfahrungen und plappern nur so interessiert und aufgeregt drauf los. Nach einer kurzen Einführung, die die Kinder ins Zuhören und Staunen versetzte, bildete der Besuch im Gipsraum das „Highlight“ des Tages. Denn hier konnten Schüler selbst am eigenen Leib erfahren, wie es sich anfühlt, einen Gips tragen zu müssen. „Sonderlich angenehm ist es nicht, aber es tut auch nicht weh“, stellt Schüler Alex abschließend fest.

Offene Erklärungen lassen keinen Platz für Angst
Spielerisch erklärten Oberarzt Marco Kauling und Krankenpfleger Mario Corazza, mit welchen Krankheiten Kinder ins Klinikum kommen, wie man bei einem Knochenbruch vorgehen sollte, und wie Ärzte und Pfleger herausfinden, um welche Art der Verletzung es sich handelt.  „Ein Besuch der ZNA ist nicht nur spannend für Kinder, sondern auch wichtig, um Ängste abzubauen“ so Mario Corazza, Krankenpfleger in der ZNA. Die Einführung und Fragen zu beantworten fielen ihm sichtlich nicht schwer, schließlich nimmt „das Gespräch mit unseren Patienten in der Einschätzung des Gesundheitszustandes einen hohen Stellenwert ein“.  

 „Die Zentrale Notaufnahme versteht sich als Team, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt und die Fähigkeiten verschiedener Schwerpunktbereiche und Berufsgruppen durch  täglichen interdisziplinären Austausch zum Wohle des Patienten fördert“, ergänzt ZNA-Oberarzt Marco Kauling. „Einen Eindruck wollten wir heute vermitteln“. Für Lehrerin Anke Althaus war der Besuch der ZNA inklusive Vorführung eines echten Rettungswagens ebenso spannungsgeladen, aber aus anderen Gründen: „Es ist nicht immer einfach 17 Individuen im Auge zu behalten, aber die Ärzte und Pfleger haben die Abläufe so altersgerecht vermittelt, dass die Kinder aufmerksam bei der Sache geblieben sind“. Abschließend zeigte Krankenpfleger Mario Corazza des Kids, wie Blutdruck gemessen wird und letzte Fragen wurden beantwortet.

Foto: Mario Corazzo informiert die Kids von der Grundschule Landsbergerstraße.

 


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