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09.05.2019

Hand(y)-Hygiene: Damit das Smartphone nicht zur Keimschleuder wird

Es vereint so viele Dinge in einem und ist im Alltag nicht mehr wegzudenken: das Smartphone ist ständig dabei. Ob um von A nach B zu kommen, einen Wecker zu stellen oder ganz klassisch einen Anruf zu tätigen, das Gerät wird immer wieder in die Hand genommen. Was manche nicht ahnen: das Handy kann ganz schön unhygienisch werden.

Ein Leben ohne Smartphone ist mittlerweile undenkbar: Das intelligente Gerät ist gleichzeitig ein Wecker, Musikplayer, Fotoapparat. Selbst eine Taschenlampe ist integriert. In einer Studie der Universität Bonn griffen die Teilnehmer rund 90 Mal am Tag zum Smartphone. Zwar achten die meisten darauf, ihre Hände regelmäßig zu waschen, das Handy bleibt jedoch kontaminiert.

Regelmäßige Reinigung beugt Krankheiten vor

Ganz schön ekelig: Damit das Smartphone nicht zur Keimschleuder wird, sollte es regelmäßig gereinigt werden.

Nach einem Telefonat können sich Keime aus der Lunge auf der Oberfläche absetzen. Auch während des Essens oder des Toilettengangs wird das Gerät gerne genutzt, was zu einer höheren Übertragung von Erregern wie Darmbakterien führen kann.

Im Normalfall handelt es sich bei den Bakterien auf dem Display um Erreger, die im menschlichen Körper natürlich vorkommen. Wer jedoch ein geschwächtes Immunsystem hat, riskiert krank zu werden oder die Erreger weiterzutragen. Eine Ansteckungsgefahr besteht vor allem während der Erkältungszeit. Die Viren sind besonders hartnäckig und überleben an Türgriffen, Öffnern oder Wasserhähnen.  Aber auch ein Aufenthalt im Krankenhaus, ob als Besucher oder Patient, kann ein Risiko mit sich bringen. Daher sollten nicht nur die Hände, sondern auch das Smartphone regelmäßig gesäubert werden, um eine Ansteckung zu vermeiden.

Smartphone richtig reinigen

Ein weiches Mikrofasertuch entfernt bereits Kosmetikreste und immerhin 80 Prozent der Bakterien auf dem Touchscreen. Ein feuchtes Brillenputztuch tötet effektiv Bakterien ab – allerdings sollte bei der Reinigung darauf geachtet werden, dass die Feuchtigkeit nicht in das Gerät zieht. Auch die Anschlüsse sollten von Zeit zu Zeit mit einem Wattestäbchen gesäubert werden. Das Display nur an eigener Kleidung abzuwischen reicht nicht aus, das Gerät komplett keimfrei zu halten.

Wichtig zu erwähnen ist jedoch, dass feuchte Reinigungstücher und Desinfektionssprays zwar Keime abtöten, aber auch das Display angreifen können. Die Bedienung der Touchoberfläche kann somit nach einer längeren Nutzung beeinträchtigt werden. Trotz einer schnelleren Alterung der Geräte ist es dennoch zu empfehlen, sein Smartphone regelmäßig zu desinfizieren. Wer zudem auf regelmäßige Handhygiene achtet, gibt den Keimen keine Chance.


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