Therapiemöglichkeiten

Repetitive transkranielle Magnetstimulation

Die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) stimuliert nicht invasiv Nervengewebe durch Serien schneller Magnetfeldänderungen. Sie kann als adjuvante Therapie zur Behandlung depressiver Störungen eingesetzt werden. Wenngleich dieses neue Verfahren noch keinen Eingang in den Leistungskatalog der Krankenkassen gefunden hat, so liegen dennoch zwischenzeitlich zahlreiche Studien zum Wirksamkeitsnachweis in der Behandlung der Depression vor.

Die praktische Anwendung gestaltet sich einfach:

Der Patient sitzt dabei entspannt in einem Untersuchungsstuhl, er ist wach, die Gabe von Medikamenten oder Narkosemitteln während der Behandlung ist nicht erforderlich. Oben, seitlich am Kopf des Patienten, steht der Behandler, der zunächst mit der Magnetspule von Hand den Stimulationsort näher bestimmt. Dazu wählt er einen Stimulationspunkt, an welchem durch das Magnetfeld eine Kontraktion von Muskeln an der Hand ausgelöst wird. Nach optimaler Positionierung der Magnetspule erfolgt dann eine etwa 20-minütige Stimulation in bestimmten Zeitintervallen.

Die Behandlung selbst ist in der Regel schmerzfrei. Gelegentlich berichten Patienten nach Stimulation über leichte Kopfschmerzen. Auf der Grundlage umfangreicher klinischer Studien kann festgestellt werden, dass die rTMS ein relativ sicheres und gut verträgliches Behandlungsverfahren ist. Eine sehr seltene Komplikation ist die Induktion eines epileptischen Krampfanfalls. Um das zu vermeiden, werden bei allen Patienten wesentliche anamnestische Fakten in einem ausführlichen ärztlichen Gespräch zusammengetragen und vor Durchführung der rTMS notwendige Zusatzuntersuchungen routinemäßig veranlasst.

Gerne beraten und informieren wir Sie in einem ausführlichen Erstgespräch über den Nutzen und das Risiko dieser neuen Therapieform vor dem Hintergrund Ihrer individuellen Krankengeschichte.


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