Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Klinikportrait

Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Klinikum Herford hat mehr als 60 Betten für Patientinnen. Das Team, unter Leitung des Chefarztes Dr. med. Thomas Heuser, bietet ein umfassendes Leistungsspektrum moderner Frauenheilkunde und Geburtshilfe an.

In der allgemeinen operativen Gynäkologie liegen unsere Schwerpunkte in der minimalinvasiven Chirurgie, insbesondere mit organerhaltenden endoskopischen Techniken, dem Einsatz von Lasertechnologie bei Endometriose und der Therapie von Harninkontinenz- und Senkungszuständen.

Unser Chefarzt Dr. med. Thomas Heuser verfügt über die MIC-III-Qualifizierung. Diese steht für die höchste operative Expertise in der minimalinvasiven Chirurgie. Diejenigen, die nicht nur höchste operative Schwierigkeitsgrade beherrschen, sondern dieses auch sehr häufig bewiesen haben, werden mit MIC III zertifiziert.

In unserer Klinik werden gynäkologische Unterleibsoperationen meistens endoskopisch, also per Laparoskopie oder Hysteroskopie durchgeführt. Ebenso ist häufig ein organerhaltenes Verfahren möglich, das gut für die Patientinnen ist. Es entstehen kleinere Wunden, weniger Schmerzen und kleinere Narben als früher. Bei gutartigen Veränderungen wird auch in komplizierten Fällen die überwiegende Mehrzahl der Operationen minimalinvasiv gestaltet.

Das gilt zunehmend auch für den Schwerpunkt der gynäkologischen Onkologie. Hier erfolgt die operative Behandlung von Krebserkrankungen des Unterleibs in geeigneten frühen Stadien laparoskopisch minimalinvasiv unter gleichzeitiger Wahrung der fallbezogenen Radikalität und Sicherheit. In Fällen größeren Risikos kann nur über einen Bauchschnitt operiert werden. Dieses erfolgt in besonderen Fällen auch in Kooperation mit den Urologen und Chirurgen unseres Klinikums.

Das Klinikum hat 2009 ein TÜV-zertifiziertes Brustzentrum etabliert, das in Kooperation mit einer weiteren großen Klinik geführt wird. In der Brustchirurgie profitieren unsere Patientinnen ganz besonders von der interdisziplinären Kompetenz aller beteiligten Behandlungspartner im Klinikum. Innovative Verfahren, wie beispielsweise die intraoperative Brustbestrahlung (IORT), halten wir besonders vor und bieten eine Vielzahl plastisch-rekonstruktiver Operationstechniken, die stets persönlich individuell angemessen zum Einsatz kommen.

Präoperative und postoperative Chemotherapien, Antikörpertherapien und Hormonbehandlungen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der Medizinischen Onkologie und meistens im Rahmen nationaler oder internationaler Studien.

In vielen Fällen müssen bei Krebserkrankungen Bestrahlungen durchgeführt werden. Jede Strahlenbehandlung der Brust oder des Unterleibs kann mit modernster Ausstattung in der strahlentherapeutischen Abteilung hier im Hause erfolgen.

Kombinierte Bestrahlungen des Unterleibs mit Linearbeschleunigern und zusätzlich dem Afterloading-Verfahren erfolgen in Zusammenarbeit der Frauenärzte und Strahlentherapeuten. Hier können wir unseren Patientinnen durch die Verwendung neuester technologischer Errungenschaften eine schonende Behandlung mit geringen Nebenwirkungen gewährleisten.

Panoramabild eines OP Saals

OP Saal

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