Institut für klinische Psychologie

Patienteninformationen

Die seit 1995 durch das Institut für Klinische Psychologie geleistete Arbeit wurde im Verlauf der Jahre immer wieder durch externe Gutachter überprüft und bewertet. So wurde die Arbeit im Jahre 2003 durch den 1. Gesundheitspreis des Landes NRW gewürdigt und geehrt.

Die Gesundheitsministerin NRW ließ im Jahre 2004 Folgendes veröffentlichen:

Ministerium unterstützt vorbildliches Modellprojekt zur psychosozialen Versorgung von Krebspatienten in Westfalen
Gesundheitsministerin Birgit Fischer: Meilenstein zur ganzheitlichen Betreuung krebskranker Menschen

Das Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie teilt mit:

"Das Modellprojekt mit dem sperrigen Titel "Case Management Psychoonkologie" ist ein Mei­lenstein hin zur ganzheitlichen Betreuung krebskranker Menschen. Es bietet eine umfassen­de psychosoziale Versorgung während und nach einer Krebsbehandlung und hilft den Be­troffenen, die enormen Belastungen während dieser Zeit besser zu tragen."

Das sagte NRW-Gesundheitsministerin Birgit Fischer heute (27. August 2004) in Düsseldorf.

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium begleitet das Modellprojekt fachlich. Ein vom Ministerium moderierter Lenkungsausschuss, dem alle Projektbeteiligten angehören, sorgt für die Vernetzung des Projektes.

Eine Krebserkrankung - so Ministerin Birgit Fischer weiter - führe viele Patientinnen und Patienten an körperliche und seelische Grenzen. In dieser Zeit voller Ängste und Sorgen benötigten die Betroffenen psychosoziale Unterstützung. Diese Betreuung von Krebskranken und ihren Angehörigen sei ein wichtiger Teil der Krebstherapie, denn der seelische Zustand sei für die Gesundung von großer Bedeutung.

Die CARINA Stiftung in Herford hat in einer eigenen Abteilung "Psychoonkologie" am Klini­kum Herford ein Konzept für die psychosoziale Versorgung krebskranker Menschen während und nach einer stationären oder ambulanten Krebstherapie und die Begleitung ihrer Angehö­rigen entwickelt. Es sieht unter anderem eine spezielle Schulung von Ärzten und Pflegeper­sonal vor sowie den Einsatz besonders ausgebildeter Fachkräfte.

Das Konzept wird in einem auf drei Jahre angelegten Modellprojekt an sechs Kliniken in Westfalen-Lippe erprobt (Klinikum Herford; Klinikum Dortmund; St. Johannes-Hospital, Dortmund; Brüderkrankenhaus St. Josef, Paderborn; Franziskus-Hospital, Bielefeld; Kran­kenanstalten Gilead und Ev. Johannes-Krankenhaus, Bielefeld).

Ministerin Birgit Fischer: "Das Projekt eröffnet Perspektiven für eine breite Berücksichtigung der Psychoonkologie in der Krebsversorgung in NRW. Es unterstützt insbesondere auch unsere Anstrengungen in der konzertierten Aktion gegen Brustkrebs für eine bessere psy­choonkologische Betreuung. Darüber hinaus können davon auch Anstöße für eine bundes­weite Umsetzung ausgehen."

Besonders lobenswert sei - so die Ministerin weiter - dass die CARINA Stiftung die Finan­zierung des Modellprojektes übernommen hat, einschließlich der wissenschaftlichen Begleitung durch die Universität Bielefeld.

Das durch die Carina-Stiftung, das Insitut für Gesundheitsförderung und Versorgungsforschung an der Universität Bochum und das Institut für Psychoonkologie entwickelte Versorgungskonzept "Case Management: Psychoonkologie" (CM:P) wurde nach seinem Abschluss ebenfalls durch das Gesundheitsministerium gewürdigt.

Fazit des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW vom 23. Februar 2007:

„Das am 31.12.2006 ausgelaufene CMP-Projekt hat eindeutig belegt, dass sich ein strukturiertes psychoonkologisches Versorgungsprogramm positiv auf die betreuten Patienten auswirkt. Es hilft ihnen dabei, die psychischen Belastungen während der Krebsbehandlung besser zu ertragen. Es wird damit eine deutliche und bedarfsgerechte Verbesserung der Versorgungsqualität von an Krebs erkrankten Menschen erreicht. Die Erkenntnisse des erfolgreich verlaufenen CMP-Projektes sollen zu einer umfassenden Versorgung von Krebspatienten in Akutkliniken auf einer finanziell gesicherten Basis beitragen.“

Wir freuen uns, dass die hier erbrachten Leistungen über die Grenzen Herfords hinaus Anerkennung und Wertschätzung gefunden haben.

 

 


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