Jahr 2013/2014
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23.01.2014

Zusätzliche Sicherheit

Narkosegerät überwacht die Tiefe des "Schlafs"

"Wir haben ein innovatives Gerät zur Messung der Narkosetiefe (Narcotrend), im Einsatz, welches die Narkose durchgehend überwacht". Mit diesem Verfahren lassen sich während Narkosen EEG -Stadien vermeiden, bei denen das Risiko von bewussten Wahrnehmungen (awareness) hoch ist. Zum Anderen können individuelle Überdosierungen vermieden werden. Das Gerät ist handlich, kaum größer als ein Tablet-PC und "vollkommen zuverlässig".

Zusätzliche Sicherheit - Narkosegerät überwacht die Tiefe des „Schlafs“
„Wir haben ein innovatives Gerät zur Messung der Narkosetiefe (Narcotrend®), im Einsatz, welches die Narkose durchgehend  überwacht“. Mit diesem Verfahren lassen sich während Narkosen EEG-Stadien vermeiden, bei denen das Risiko von bewussten Wahrnehmungen (awareness) hoch ist. Zum Anderen können individuelle Überdosierungen vermieden werden. Das Gerät ist handlich, kaum größer als ein Tablet-PC und „vollkommen zuverlässig“. Die Investition in die neuen Narcotrend® Geräte am Klinikum Herford hat sich gelohnt: Nach einer Gefäßoperation berichtete der Patient Rüdiger Wetter: „ Ich wachte auf als würde ich wie jeden Morgen aus dem Bett steigen. Mir ging  es super!“, freut sich Rüdiger Wetter über den erfolgreichen Ablauf des chirurgischen Eingriffs und der Überwachung des Chefarztes Dr. med. Dietrich Henzler.

Optimale Steuerung „wie ein Tacho“
„Wir können mit dem Gerät die Narkose zu jedem Zeitpunkt optimal steuern. Es ist wie beim Autofahren: Das Tacho kontrolliert üblicherweise die Geschwindigkeit, das Hightech Narkosegerät ist wie ein Tachometer für die Anästhesie“. Es wird ganz einfach mit Elektroden an der Kopfhaut angebracht. Anhand der Gehirnstromkurven kann genau ausgewertet werden, wie tief die Narkose ist. Selbstverständlich erfolgt alles schmerzfrei und die Narkose kann optimal gesteuert werden.

Investition in Sicherheit im Wert von 46.000 Euro
Für diese zusätzliche Sicherheit hat das Klinikum Herford jüngst in vier der Narkose-Überwachungsgeräte im Gesamtwert von 46.000 Euro investiert. Diese können nun zu allen Operationen eingesetzt werden. Das Gerät wurde seit den 80er Jahren an der Medizinischen Hochschule in Hannover kontinuierlich entwickelt, wo Prof. Dr. med. Dietrich Henzler „zufälligerweise selbst in den 90ern als Arzt beschäftigt war“ und das Überwachungsgerät schon in der frühen Entwicklungsphase kennengelernt hat. Narcotrend ist bisher in OWL außergewöhnlich. Das Klinikum Herford hat das High-Tech Überwachungsgerät mit der aktuellsten Software, die zurzeit auf dem Markt erhältlich ist.

Weniger Nebenwirkungen durch Medikamente
Ein Vorteil ist nicht nur, dass durch das Überwachungsgerät Narkosemittel vorsichtiger dosiert werden können, zu allererst profitieren die Patienten: Durch die genaue Dosierung der Narkose kommt es weniger zu Nebenwirkungen. „Zuvor traten bei Überdosierungen schon mal Verwirrung und Delir nach dem Eingriff auf“, beschreibt der Chefarzt die Situation vor Anschaffung der modernen technischen Apparatur, welches die Anästhesie heute noch sicherer macht. „Kranksein ist schwer genug, daher freuen wir uns, wenn wir unseren Patienten durch unsere Erfahrung und durch den Einsatz modernster Technik einen möglichst reibungslosen Operationsverlauf ermöglichen können.“


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