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21.03.2013

Erweiterung und Sanierung des Klinikums Herford ist gestartet

Erweiterung und Sanierung des Klinikums ist gestartet

Der Startschuss für die Erweiterung und Sanierung des Klinikums Herford ist gefallen – die größte Baumaßnahme seit Inbetriebnahme des Gebäudekomplexes an der Schwarzenmoorstraße im Jahr 1973. Dabei bekommt das Bettenhochhaus mit einer komplett neuen Fassade weit mehr als nur ein neues Gesicht.

Was sich alles verändert

Durch das zusätzliche Raumangebot und die moderne Innenausstattung werden die Patienten in Zukunft im Klinikum deutlich komfortabler untergebracht. Auch die technischen Anlagen werden erneuert und sorgen gemeinsam mit Leittechnik, einer Photovoltaikanlage und einem Blockheizkraftwerk für einen optimierten Energiehaushalt. Darüber hinaus wird das Haupthaus mit einem WLAN-Netz ausgestattet, das das Führen einer elektronischen Patientenakte ermöglicht. Das gesamte Investitionsvolumen für die auf gut vier Jahre ausgelegte Baumaßnahme beträgt rund 40 Millionen Euro. Besonderes Augenmerk wurde bei der Planung darauf gelegt, den laufenden Betrieb kaum zu beeinträchtigen. Es wird immer nur dort gebaut, wo keine Patienten sind.

Vier Abschnitte in vier Jahren

„Die Modernisierung des Klinikums erfolgt in vier einzelnen Bauabschnitten, für die jeweils ungefähr ein Jahr vorgesehen ist. Auf diese Art und Weise stellen wir sicher, dass jederzeit genügend Betten für unsere Patienten bereit stehen“, erläutert Martin Eversmeyer, Vorstand des Klinikums Herford. Bevor die Arbeiten in einem Abschnitt starten, ziehen betreffende Stationen und Büros rechtzeitig um. Ausweichfläche dafür steht in der fünften Etage des Klinikums zur Verfügung. Dort war die Geburtshilfe untergebracht, die im Mai dieses Jahres in den neuen Anbau umgezogen ist.  „Wir beginnen an der Nordwestseite, die rechts vom Haupteingang aus zu sehen ist. Hier wird das Gebäude nicht nur saniert, sondern auch erweitert“, erklärt Eversmeyer. Ebenso wird an der Nordostseite verfahren, die sich links vom Haupteingang befindet. Im Anschluss daran erfolgt, ebenfalls in zwei Etappen,  die Sanierung der Südseite.

Wie laufen die Bauarbeiten ab?

Immer drei Etagen eines Bauabschnitts werden gleichzeitig von unten beginnend teilgeräumt  und in so genannter elementierter Bauweise erstellt: Dabei wird zunächst die graue Waschbetonfassade demontiert. Im zweiten Schritt werden die beim Lieferanten vorgefertigten Stahlbetonfertigteile wie Decken und Wände eingebaut. Wenn die Rohbauarbeiten abgeschlossen sind, folgt Stockwerk für Stockwerk der Innenausbau der Zimmer. Außen wird die neue Fassade aus hellem Naturstein (Balzak) angebracht, der auch beim Anbau für Geburtshilfe und Intensivmedizin Verwendung fand. Gemeinsam mit dem frischen Blau im Fensterbereich prägt das Natursteinmaterial künftig das Bild des Klinikums. Wenn die Bauarbeiten und die Installationen für die Energie- und Wasserversorgung vom ersten bis zum neunten Obergeschoss in einem Abschnitt abgeschlossen sind, ziehen die Patienten in die neuen Zimmer ein.

Baustellenverkehr an der Südseite

Der Kran, der rund 60 Meter hoch ist und einen 80 Meter langen „Arm“ hat, findet hinter der Kantine an der Südseite seinen Platz. Von dieser Seite aus wird auch der gesamte Baustellenverkehr gesteuert, so dass Krankenfahrten und Besucherverkehr aus Richtung Schwarzenmoorstraße vom Baustellenbetrieb unbehelligt bleiben.

Moderne und sparsame Gebäudetechnik

Um das Gebäude auch betriebstechnisch auf den neuesten Stand zu bringen, wird die moderne Fassade mit Fenstern mit Aluminiumprofil ausgestattet. Darüber hinaus werden Teile der Gebäudeleittechnik  sowie Anlagen zur Wärmeversorgung und Raumlufttechnik durch energiesparende Komponenten ersetzt. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Klinikums sorgt für umweltfreundliche Energiegewinnung.

Komfortable Zimmer

Die ersten Patienten werden schon nach gut einem Jahr von den neuen geräumigen Krankenzimmern profitieren. Überwiegend erfolgt die Unterbringung dann in Ein- und Zweibettzimmern. Viele der Räume sind auch optional nutzbar, zum Beispiel wahlweise als Zwei- oder Dreibettzimmer. Durch das deutlich erweiterte Platzangebote können Logistik und Arbeitsabläufe optimiert werden. Die hell und freundlich eingerichteten Räume verfügen über eigene Badezimmer, die auch für Menschen mit Behinderung geeignet sind. Großzügige Fenster geben den Blick über Herford frei. Wer aber lieber einen Blick auf das aktuelle TV-Programm werfen möchte, kommt auch auf seine Kosten: Zukünftig bekommt jeder Patient einen eigenen LCD-Fernseher ans Bett.


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