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09.03.2017

Im Klinikum Herford werden zunehmend wissenschaftliche Arbeiten angefertigt

Renommierter Wissenschaftler und Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Prof. Dr. med. Michael Kellner


Nach dem Start der Medizinerausbildung in OWL wird in den Kliniken des Klinikum Herford zunehmend wissenschaftlich gearbeitet. Insbesondere die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik wird nach dem Antritt des renommierten Wissenschaftlers und Chefarztes Prof. Dr. med. Michael Kellner neu ausgerichtet und hat sich zusätzlich im Bereich der Angsterkrankungen spezialisiert. Durch die enge Anbindung an die Universitätskliniken und dadurch, dass Prof. Kellner Wissenschaftler und Hochschullehrer am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ist, profitieren Patienten direkt von aktuellsten Forschungsergebnissen und erfahren im Klinikum eine Therapie aus einer Hand und am Puls der Forschung. Prof. Kellner hat bislang weit über 100 vornehmlich humanexperimentelle Originalarbeiten mit den Schwerpunkten Angststörungen, Traumafolgeschäden und Zwangsstörungen veröffentlicht und freut sich, dass nun ein weiterer Meilenstein im Bereich der Erforschung von Panikattacken gelungen ist.

Panikattacken sind bei Angstpatienten ein sehr häufiges Problem. Nun trägt seine aktuellste Publikation mit dem Titel „Copeptin -  ein möglicher Surrogatmarker der Panikattacke?“ in dem international angesehenen Fachmagazin „Psychoneuroendocrinology“ dazu bei, Panikattacken sogar zu messen. „Wir haben festgestellt, dass ein bislang nicht untersuchtes Stresshormon im Blut bei Panikattacken ansteigt. So zeigt sich sich bei gesunden Probanden, dass die erlebte Panikstärke eine enge Korrelation mit dem ausgeschüttetem Stresshormon Copeptin hat“, so der habilitierte Chefarzt Kellner. Damit ist zum ersten Mal ein biologisches objektivierbares Maß zur Messung von Panikattacken gefunden worden. Es wird demnach davon ausgegangen, dass Copeptin ein möglicher „Surrogatmarker“ von Panikattacken ist (=ein Messwert, der die Wirkung einer Therapie anzeigt).

Prof. Kellner ist an weiteren aktuellen Studien beteiligt und engagiert sich in seinen aktuellen Forschungsschwerpunkten mit der Suche nach weiteren Biomarkern von Angsterkrankungen sowie der Effektivitätssteigerung von psychotherapeutischen Angststörungsbehandlungen. In seiner Privatambulanz am Klinikum Herford behandelt er auch selber Angstpatienten.

Verweis auf die Publikation:

Originaltitel der wissenschaftlichen Arbeit: Copeptin – A potential endocrine surrogate marker of CCK-4-induced panic symptoms? Zu finden auf: www.elsevier.com/locate/psyneuen

 


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