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07.06.2016

Symbol für studentisches Leben

Geschäftsführer freuen sich auf erste Studierende in OWL.
Der traditionelle Richtkranz wird auf dem Dach des Gebäudes angebracht.
Landrat Dr. Ralf Niermann begrüßt die Gäste des Richtfestes.
Auch Jürgen Müller, Landrat des Kreises Herford, ist zu Gast.

 

Der Rohbau des neuen Hörsaalgebäudes für etwa 300 Personen am Johannes Wesling Klinikum in Minden steht. Hier finden ab Oktober die Vorlesungen für die Medizinstudierenden statt, die von den ärztlichen Fachvertretern des Klinikum Herford, den Mühlenkreiskliniken sowie dem HDZ NRW durchgeführt werden.

Für den Landrat des Kreises Herford, Herrn Jürgen Müller, sowie seinem Amtskollegen Herrn Dr. Niermann aus dem Kreis Minden-Lübbecke, bot sich zum Richtfest eine passende Gelegenheit, sich einen Eindruck vom Fortschritt der Arbeiten und den Gebäudeformen zu machen. Die Landräte betonten in ihren Ansprachen die sehr enge Kooperation zwischen den Kliniken und den Kreisen.

Besondere Verbindung zwischen den Kreisen und den Krankenhäusern
„Ich habe eine persönliche Verbindung zum Landkreis Minden-Lübbecke und freue mich, dass die gute Zusammenarbeit der Kreise Herford und Minden-Lübbecke im Vordergrund steht und sich in der Verwirklichung gemeinsamer Projekte widerspiegelt“, erklärt Jürgen Müller, Landrat des Kreises Herford und Vorsitzender des Verwaltungsrates während seiner Begrüßungsrede zum Richtfest. „Ich vertraue darauf, dass die Ausbildung junger Ärzte in Ostwestfalen-Lippe nicht nur unser kommunales Klinikum, sondern die gesamte Region stärken wird.“

Martin Eversmeyer, Vorstand des Klinikums, betonte die Bedeutung von Forschung und Lehre sowie einer engen Zusammenarbeit der Kliniken für die Region: „Steht am heutigen Tag die bauliche Entwicklung des neuen Campusgebäudes hier am Klinikum Minden im Mittelpunkt, so soll das neue Gebäude nicht nur als Symbol für neues studentisches Leben, für die Forcierung von Forschung und Lehre in der Medizin stehen, sondern auch für einen Ausbau der Kooperationen zwischen den Mühlenkreiskliniken, dem Herz- und Diabeteszentrum und dem Klinikum Herford".

Der Zeitplan für die Errichtung des Campusgebäudes war von Anfang an ambitioniert. Die Gründungsarbeiten haben erst vor einem halben Jahr begonnen. Jetzt stehen die Dacharbeiten am Herzstück, dem Hörsaal im ersten Obergeschoss, unmittelbar vor dem Abschluss.

Zum Hintergrund
Langfristig werden jedes Jahr etwa 60 angehende Medizinerinnen und Mediziner nach Ostwestfalen-Lippe kommen und hier zwei Jahre lang ausgebildet. Das Campusgebäude ist nur wenige Meter von den anderen Bereichen des Universitätsklinikums entfernt. Vormittags erhalten die Studierenden praktischen Unterricht bei den Patienten am Krankenbett, nachmittags wird das Erlebte und Erfahrene theoretisch beleuchtet und eingeordnet. Der Hörsaal wird teilbar sein, sodass auch zwei größere Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden können. Insgesamt können hier etwa 300 Zuhörer bequem Platz finden. „Wir werden diesen Raum nicht nur für die universitären Aktivitäten nutzen“, erklärt Dr. Olaf Bornemeier, Vorstandsvorsitzender der Mühlenkreiskliniken. Insgesamt entsteht auf dem Areal im Nordwesten des Johannes Wesling Klinikums Minden ein Anbau mit 1.400 Quadratmetern Nutzfläche. Schon im ersten Jahr werden mehr Studierende eingeschrieben sein als geplant, aktuell beläuft sich die Zahl der Studierenden im ersten Jahr auf 77. 

 


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