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02.11.2016

Studienanfang leicht gemacht

Oberarzt Dr. med. Hendrik Keller betreute die angehenden Mediziner im Operationsbereich des Klinikums.
Auch Dirk Feyerabend, Team-Leitung im OP, hat die Studierenden an ihrem ersten Tag im OP begleitet.

 

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung zu Beginn des Akademisch-chirurgischen Unterrichts, der auf dem Medizin Campus OWL durchgeführt wird, begrüßten Prof. Winde und sein Team die 63 Studierenden im Klinikum Herford und wiesen sie in die geplanten Unterrichtsgruppen ein. Der Unterricht am Krankenbett beinhaltet auch praktische Übungen wie z. B. einen Nahtkurs, „Schlüssellochchirurgie“ und Operationen an Gummipuppen. Besonders die Studierenden freuten sich nach sechs Semestern Theorie auf die Abwechslung, welche die praktische Ausbildung durch die Chirurgen mit sich bringt. Die Art der Ausgestaltung des Unterrichts obliegt dem Klinikdirektor und seinem Team. Aus den Reihen der Studierenden heißt es schon: „Gut, dass wir in Ostwestfalen ausgebildet werden.“

Auch Prof. Sitzer, Ärztlicher Direktor des Klinikums, begrüßte die neuen Medizinstudenten der Ruhr-Universität Bochum (RUB): „Wir freuen uns, dass Sie da sind, dass wir in junge Gesichter schauen können, voller Enthusiasmus und Tatendrang“. Mit dem siebten Semester beginnen die Studierenden den praktischen Teil ihrer Ausbildung – außer in Herford auch an Standorten der Mühlenkreiskliniken sowie im HDZ NRW.

Wo befindet sich die Kittelausgabe? Welche hygienischen Regeln sind während des Patientenkontaktes zwingend einzuhalten? Wie verhalte ich mich im Operationsbereich richtig? Gerade auf dem „Medizin Campus OWL“ angekommen, lernten die 63 angehenden Mediziner an ihrem ersten Tag im Klinikum schon einige wichtige Dinge über ihren zukünftigen Arbeitsbereich kennen. Neben der Theorie sollte die Praxis auch nicht fehlen. Und so ging es für die 28 jungen Männer und 35 Frauen mit Mundschutz und Haube ausgestattet über die Umkleide in den OP-Bereich.

„Wer von euch kann mir sagen, was das ist?“, wollte Dr. med. Hendrik Keller, Oberarzt der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie und Proktologie wissen. „Richtig, ein Zellulose-Schwamm. Er wird zur lokalen Blutstillung eingesetzt.“ Dr. Keller ist als Studentenkoordinator maßgeblich an der klinischen Ausbildung beteiligt. „Besonders aufwendig ist die Zusammenführung von Studentenunterrichtsplanung, Dienstplan und Freizeitplanung innerhalb der Abteilung. Der Plan für das gesamte Semester steht aber schon.“ Neben dem OP-Instrumentarium lernten die Studierenden verschiedene Netzformen zur Versorgung von Leistenbrüchen oder auch unterschiedliches Nahtmaterial kennen und durften den erfahrenen Operateuren des Klinikums sogar während einer Darmteilentfernung über die Schulter schauen. Neben Oberarzt Hendrik Keller betreuten die angehenden Ärztinnen und Ärzte während ihres ersten Besuchs im OP auch Fachärztin für Chirurgie Cora Thomaschky, Facharzt Jozef Barej, Dirk Feyerabend als Team-Leitung OP sowie Regina Kröger, Abteilungsleitung OP.

 

 

 


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