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08.01.2016

Neuer Chefarzt für die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Das Klinikum Herford begrüßt ihren neuen Chefarzt
Das Klinikum Herford begrüßt ihren neuen Chefarzt, Priv.-Doz. Dr. med. Boris Utsch


Nach 26 Jahren ist er zurückgekehrt nach OWL und ist im Klinikum Herford freundlich empfangen worden: Der 47- jährige Privatdozent Dr. med. Boris Utsch ist mit dem Start ins Jahr 2016 neuer Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Herford.

Großes Lob für die Arbeit von Dr. med. Rolf Muchow

B. Utsch kam bereits im Oktober 2015 ans Klinikum Herford, sodass ein nahtloser Übergang sichergestellt werden konnte.
B. Utsch hat sein Abitur in Paderborn gemacht und ist mit der Region sehr vertraut. Als Familienvater von zwei Kindern, 1 und 16 Jahre alt (er freut sich schon auf das Dritte, denn seine Frau ist schwanger), ist er sich der neuen Verantwortung bewusst und nimmt die neue Aufgabe gerne an. Mit dem 30. Dezember 2015 beendet Dr. med. Rolf Muchow mit 64 Jahren und nach 36 Dienstjahren seine Tätigkeit als Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und übergibt den "Staffelstab" an seinen Nachfolger B. Utsch. "Dr. med. Muchow hat hier eine tolle Arbeit geleistet, die wir in Zukunft auf hohem Niveau fortführen möchten", bedankt sich B. Utsch mit großem Lob beim scheidenden Chefarzt.
Besonders am Herzen liegt ihm die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten in der Region, aber auch den internen und externen Klinikkollegen. "Ich konnte mich in den vergangenen Wochen bereits mit vielen meiner neuen ärztlichen Kollegen austauschen und möchte die Zusammenarbeit intensiv fortführen, um junge Patienten aus der gesamten Region weiterhin optimal zu versorgen".

B. Utsch ist in Siegen geboren. Er hat in Ulm und in Bonn Medizin mit Auslandsaufenthalten im chinesischen Nanjing, Bern und Nashville, Tennessee studiert. Er promovierte 1998 an der Universität Magdeburg. Seine Ausbildung als Kinder- und Jugendarzt begann B. Utsch als Assistenzarzt an der Universitätskinderklinik in Bonn (1996-2002), wo er zwei Jahre lang im Bereich der Molekularbiologie über Harntraktfehlbildungen und Nierenerkrankungen forschte und diese Forschung als Postdoc in Michigan (2002-2004) intensivierte. Er war als stellvertretender Oberarzt in der Neonatologie an der Universitätskinderklinik Erlangen tätig und erwarb hier zudem die Zusatzbezeichnung Kindernephrologie. 2008 habilitierte sich B. Utsch an der Medizinischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg. 2007 wurde er Oberarzt am Inselspital Bern mit Schwerpunkt Kindernephrologie und übernahm gleichzeitig die Leitung der Kindernephrologie. Den nächsten beruflichen Schritt machte er als Oberarzt im Bereich der Dialyse und Transplantationsambulanz an der Berliner Charité (2009-2011). Anschließend wurde er Oberarzt für Neonatologie/Päd. Intensivmedizin und Kindernephrologie in der Allgemeinpädiatrie der Universitätskinderklinik Gießen und erwarb hier die Zusatzbezeichnung "Pädiatrische Intensivmedizin" (2011-2013). In dieser Zeit absolvierte er berufsbegleitend ein "Master of Health and Business Administration" (MHBA)-Studium an der Universität Erlangen/Nürnberg. Zuletzt zog es ihn zwischen 2013 und 2015 zurück in die Schweiz, wo er das Kinderarzthaus Zürich leitete.

"Auch meiner Familie bieten sich tolle Perspektiven"

"Für mich ist nun ein Punkt in meiner Laufbahn erreicht, wo ich diese Herausforderung einer finalen Position annehmen möchte", erklärt B. Utsch. "Ich verlasse Zürich nicht, weil es mir nicht mehr gefallen hat. Ich gehe nach Herford, da ich Ostwestfalen-Lippe für eine lebenswerte Region halte und mich mit meiner Familie hier sehr wohl fühle."

Bald Chefarzt in neuen Räumlichkeiten

Vieles ist derzeit im Umbruch, B. Utsch setzt sich derzeit zusammen mit dem Vorstand Rudolf Küster für den Neubau der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ein. Der jetzige Bau aus den 70er Jahren soll zukünftig einem Neubau weichen. "Ich freue mich schon sehr darauf, dass wir bald junge Patientinnen und Patienten in schönen und hellen neuen Räumlichkeiten behandeln können", so B. Utsch. "Wir werden die Abläufe von vornherein familienorientiert gestalten", verspricht Priv.-Doz. Dr. med. Boris Utsch.

Engagement bei der Medizinerausbildung in OWL

B. Utsch übernimmt die Chefarztposition mit weiteren klaren inhaltlichen Vorstellungen: "Gerade in Anbetracht des medizinischen Fortschritts sowie dem Wunsch nach Spitzenmedizin möchte ich auf aktuelle Veränderungen reagieren und Vorstellungen praxisnah zum Wohl der Patienten umsetzen", erläutert Priv.-Doz. Dr. med. Boris Utsch. Als Hochschullehrer (derzeit noch in Gießen) möchte er sich zudem bei der Medizinerausbildung einbringen und dafür Sorge tragen, dass Ärzte auf hohem Niveau ausgebildet werden, um den Facharztmangel zu kompensieren.


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