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28.04.2016

Mut machen, nicht aufzugeben

Sprach den Betroffenen und Angehörigen Mut zu: Henning Scherf
Aktiver Workshop: Tai Chi als präventives Bewegungsangebot

 

„Wir brauchen jemanden, der noch rumreist und die Leute ermutigt, nicht aufzugeben. Da waren sich meine drei langjährigen Freunde einig“, erzählt Henning Scherf den rund 100 Besuchern des Parkinson-Aktionstags im Klinikum Herford. Deshalb habe er auch die Schirmherrschaft der Deutschen Parkinson Vereinigung übernommen.

Morbus-Parkinson und atypische Parkinsonsyndrome gehören zu den häufigsten degenerativen neurologischen Erkrankungen im Alter. In Deutschland sind 300.000 bis 400.000 Menschen daran erkrankt. Die Diagnose stellt Erkrankte und deren Angehörige vor vollkommen neue Herausforderungen im Alltag. Gemeinsam mit der BKK HMR und der Deutschen Parkinson Vereinigung stellte sich das Klinikum diesem Thema. Im Fokus der Veranstaltung, die in Anlehnung an den Welt-Parkinsontag stattfand, standen moderne Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten, über die Prof. Dr. med. Matthias Sitzer, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Neurologie, referierte. Im Anschluss an den Vortrag hatten die Zuhörer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit  Prof. Sitzer sowie Dr. med. Inge Hübeler-Knoche, Oberärztin der Klinik für Neurologie am Klinikum Herford, ins Gespräch zu kommen.

Tai Chi als Hilfe für Parkinson Patienten
Besonderes Interesse galt auch den Workshops mit Edda Thomé und Ulrich Rosen, die ihre Erfahrungen mit der fernöstlichen Methode Tai Chi als präventives Bewegungsangebot für Parkinson-Erkrankte weitergaben. Zeit zum Ausprobieren verschiedener Bewegungs- und Koordinationsübungen blieb anschließend. Weitere Workshops gaben hilfreiche Ernährungstipps bei Schluckstörungen und Informationen zum Ablauf der Parkinsonkomplexbehandlung.