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04.06.2016

Informieren und Ängste nehmen

Das Herforder Team des Brustzentrums Minden-Herford
Beratung und Information gab es aus erster Hand

 

Unter dem Motto „Perspektive Leben“ stellte sich am Samstag, 04.06.2016, das Herforder Team des Brustzentrums Minden-Herford der interessierten Öffentlichkeit vor.

Ein offener Austausch und Dialog zwischen den Besucherinnen und allen an der Behandlung beteiligten Fachdisziplinen des Klinikum Herford standen im Mittelpunkt des Vormittags. Neues zu Diagnose und Therapie gab es aus erster Hand: Dr. med. Thomas Heuser, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, informierte die rund 40 Zuhörerinnen und Zuhörer über „Neue Aspekte in Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms“.

„Gibt es Zusammenhänge zwischen Krebs und der psychischen Belastung?“ Dieser Frage ging der Diplom-Psychologe und Leiter des Instituts für klinische Psychologie Dr. Rolf Stecker in seinem Vortrag „(Wie) hängen Krebs und Psyche zusammen?“ nach und sprach auch über Möglichkeiten der Bewältigung. Anschaulich erklärte Irene Czichowski-Vieweger, Chefärztin der Klinik für Strahlentherapie, den Ablauf einer Strahlentherapie bei Brustkrebs. Praktische Tipps und ein Rundgang durch die Räumlichkeiten der Strahlentherapie begleiteten und belebten den Fachvortrag.

„Die Besucherinnen haben es als sehr positiv empfunden, dass alle Disziplinen, die am Behandlungsprozess beteiligt sind, während der Veranstaltung als Ansprechpartner präsent waren“, erfuhr Heike Gohrke, Koordinatorin des Brustzentrums im Klinikum Herford.

Ein Highlight der Veranstaltung war die Modenschau des Sanitätshauses Westerholt. Beraterin Monika Ramhorst und ein Model – selbst ehemals betroffene Brustkrebs-Patientin – präsentierten eine Wäsche- und Bademodenkollektion. Erstaunt stellten die Gäste fest, wie perfekt eine entsprechende Kleidung und prothetische Einlagen Operationsfolgen kaschieren können. Monika Ramhorst versorgt eine Vielzahl der Patientinnen am Herforder Standort des Brustzentrums nach der Operation und wies auch darauf hin, dass im Brustzentrum häufig Rekonstruktionen der Brüste erfolgreich realisiert und seltener Amputationen vorgenommen werden.

Nach einer sehr gelungenen Wäschepräsentation und informativen Vorträgen bestand für die Besucherinnen noch reichlich Gelegenheit, mit den Chefärzten und allen weiteren Partnern des Brustzentrums zu sprechen und gewichtige Fragen zu klären. Informationsstände mit wertvollen Tipps zu gesunder Ernährung oder zur Selbstuntersuchung der Brust rundeten das vielseitige Angebot der Veranstaltung ab.


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