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11.05.2016

Einnässen im Kindesalter: Was kann ich tun?

Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin: PD Dr. med. Boris Utsch

 

Nicht nur beim Laufen und Sprechen entwickeln sich Kinder unterschiedlich schnell. Auch das Trockenwerden tritt bei vielen Kindern oft erst verspätet ein. Lässt es allerdings zu lange auf sich warten, sind Eltern beunruhigt und befürchten, dass auch ihr Kind zu den 33 % der bis 5-jährigen Kinder in Deutschland gehört, die unter nächtlichem Einnässen leiden. Es gibt aber auch Kinder, denen hin und wieder tagsüber ein „Malheur“ passiert. Die Erkrankung stellt sowohl für das Kind, als auch für die Eltern und den gemeinsamen Familienalltag eine enorme Belastung dar. Bei ungefähr 15 % der Kinder tritt pro Jahr eine spontane Heilung ein.

Im Rahmen der Herforder Gesundheitsgespräche klären Priv.-Doz. Dr. med. Boris Utsch, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikum Herford, und Dipl.-Psychologin Katrin Ramöller gemeinsam darüber auf, was Eltern zusammen mit ihren Kindern gegen das lästige Einnässen tun können. Neben den Therapiemöglichkeiten erklären die beiden Experten, welche Ursachen häufig für das unkontrollierte Wasserlassen verantwortlich sind. Somit wird Eltern die Gelegenheit geboten, sich umfangreich über das Krankheitsbild, das das ganze Familienleben belasten kann, zu informieren. Zudem werden die Referenten ausreichend Zeit haben, Fragen zu beantworten, damit am Ende alle Unsicherheiten im Umgang mit dem Einnässen ausgeräumt worden sind. 

Eltern und alle Interessierten sind am 11. Mai 2016 um 18:00 Uhr ganz herzlich in die neuen Konferenzräume des Klinikum Herford eingeladen. Um Anmeldung wird bei der AOK unter Telefon 05221 594 203 oder per Mail an Elke.Meyer(at)nw.aok.de gebeten.