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01.07.2015

Ausgezeichnete Krankenpflegende: Gesundheits- und Krankenpfleger/Innen schlossen Weiterbildung erfolgreich ab

Gruppenfoto der PraxisanleiterInnen mit Verantwortlichen und Ausbildern

Nach insgesamt 200 Stunden Unterricht, Hospitation und einer mündlichen Abschlussprüfung haben alle 20 Gesundheits- und Krankenpfleger/Innen aus dem Klinikum und auch aus anderen Einrichtungen den Lehrgang zum Praxisanleiter/In erfolgreich bestanden.

Die Pflegedirektorin des Klinikum Herford, Elke Schmidt, überbrachte mit den Urkunden auch herzliche Glückwünsche der Betriebsleitung zum erfolgreichen Lehrgangsabschluss. „Ich möchte mich auch im Namen der Betriebsleitung herzlich für Ihren Einsatz im Rahmen dieser Weiterbildung bedanken.“

Die Dozenten, u.a. Herr Dirk Zimmermann, Lehrer an den Schulen für Pflegeberufe sowie Herr Siegfried Gutsche, zuständiger Leiter für die Fort- und Weiterbildung am Klinikum Herford, zeigte ihre Wertschätzung gegenüber dem persönlichen Engagement und der Weiterbildungsbereitschaft der Mitarbeiter. „Sie haben große Entwicklungsschritte gemacht und gelungene Arbeit vorgelegt, vielen Dank“. Die neuen Ressourcen an Motivation, Kompetenz und Wissen kommen nicht nur den Auszubildenden und neuen Mitarbeitenden, sondern auch den Patienten zugute.

Infos zum Praxisanleiterkurs:

Die Prüfung wurde von den beiden Lehrern für Pflegeberufe, Dirk Zimmermann, Gesundheitswissenschaftler (B.Sc.), Lehrer für Pflegeberufe und Siegfried Gutsche, Lehrer für Pflegeberufe, abgenommen. Der Lehrgang umfasste 200 Unterrichtstunden und wurde vom 19.01. bis zum 25.06.2015 am Klinikum Herford unter Berücksichtigung des Krankenpflegegesetzes durchgeführt.

Zu Ihren Aufgaben gehören ferner:

 

-          Planung und Koordination des Ausbildungsprozess unter Beachtung der 
            jeweiligen Praxisfelder und des Ausbildungsstandes der      
            Auszubildenden.

-          Individuelle Betreuung /Begleitung während des Einsatzes.

-          Schaffung von Anleitungsmöglichkeiten innerhalb des täglichen
           Arbeitsablaufes.

-          Durchführung von Reflexionsgesprächen und Beurteilungen.

-          Ansprechpartner für Schule und Pflegedienstleitung

-          Mitgliedschaft im Prüfungsausschuss sowie Abnahme der praktischen
           Abschlussprüfung in der Ausbildung zur Gesundheits- und       
           Krankenpflege.

 

Die Inhalte der Weiterbildung orientieren sich an den durch den Erlass des MGSFF NRW vom 15.03.2004 festgelegten landeseinheitlichen Kriterien und nach dem DQR bzw. EQR. Die Gestaltung erfolgt in zwei großen Modulinhalten, die didaktische und pädagogische Prinzipien ausweisen.

Modul I: Dimensionen von Pflege und Lernen zur Entwicklung einer beruflichen Identität

Modul II: Lernen in der betrieblichen Organisation.

Damit haben alle Lehrgangsteilnehmer 14 ECTS-Credits der Niveaustufe 5 nach EQR erworben (Das European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) soll sicherstellen, dass die Leistungen von Studenten an Hochschulen des Europäischen Hochschulraumes vergleichbar sind).

Der Lehrgang bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern somit die Möglichkeit, ihre berufliche Kompetenz zu erweitern. Sie verbessern damit ihre zukünftigen beruflichen Chancen.

 

Gruppenfoto (v.l.n.r.)

Vordere Reihe von Links: Isabell Persicke, Mona-Larissa Zeisberg, Mandy Kahlo, Marlena Schütte, Heike Hermsen,

Ann-Kathrin Wonsch, Pflegedirektorin Elke Schmidt, Kursleitung Siegfried Gutsche

Mittlere Reihe von Links: Carolin Boehmfeld, Annina Tölke, Olga Bormann, Sarah Schumnik, Claudia Nagel

Hintere Reihe von Links: Bianca Goldammer, Tobias Schrewe, Jan Orzechowski, Dozent Dirk Zimmermann, Stefanie Halwe,

Johannes Thümmler

 

Beispielhaftes Demonstrationsmodell

Mona Zeisberg, Praxisanleiterin, Aileen Grohmann, Auszubildende in der Gesundheits- und Krankenpflege, Siegfried Gutsche, Lehrer für Pflegeberufe.

In der praktischen Abschlussprüfung des Praxisanleiterkurses 2015 hat die Praxisanleiterin Mona Zeisberg selbstständig ein Demonstrationsmodell gebaut, um die Versorgung eines Patienten mit einer Trachealkanüle in der praktischen Krankenpflegeausbildung besser in den Lernprozess integrieren zu können.